(sl) Nach 4 Jahren Pause und mehrmaligen Anläufen hat es endlich geklappt, dass sich die 2 Schwimmvereine der Partnerstädte Pessac und Göppingen ASCPA und SV Göppingen 04 wieder getroffen haben. Diesmal mussten die französischen Schwimmer die 10-stündige Zugreise bis nach Göppingen antreten. Am vergangenen Samstag wurden sie am Stuttgarter Hauptbahnhof von Rosemarie Rühle, der Organisatorin dieses Austausches, und von Cheftrainerin Gaby Engelhaus empfangen und nach Göppingen begleitet. Dort wurden die 15 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 12-17 Jahren, die 2 Trainer und der Präsident des Schwimmvereins von Pessac Jean Gail, begleitet von seiner Lebensgefährtin, mit den Gastfamilien bekannt gemacht. Am Sonntag Abend fand dann im Rössle in Lerchenberg ein Kennenlernabend statt, bei dem besonders die Spätzle bei unseren Gästen begehrt waren. Ein abwechslungsreiches Programm wartete in den nächsten Tagen auf die beiden Gruppen.
So standen unter anderem Besuche der Städte Esslingen und Ulm, Wanderungen auf dem Hohenstaufen und der Schwäbischen Alb und ein Empfang durch Oberbürgermeister Till im Göppinger Rathaus mit anschließender Stadtführung auf dem Programm. Sichtlich begeistert waren die Gäste aus Frankreich vom Besuch im Mercedes-Benz Museum und einem Knigge-Abend mit 4-Gänge-Menü im Hotel Hohenstaufen. Doch trotz des umfangreichen Programms stand der Sport immer im Vordergrund.
Täglich wurde gemeinsam trainiert. Höhepunkt war ein Vergleichswettkampf zwischen dem SV 04 und Pessac.
Dabei konnte sich bei den Damen Jasmin Schneider und bei den Herren der pfeilschnelle Trainer des Schwimmvereins Pessac Eymeric Pougnault durchsetzen. Jeder Gästeschwimmer bekam als Andenken eine Medaille und ein SV 04- T-Shirt vom sportlichen Leiter Wolfgang Ploszynski überreicht. Nach einer erlebnisreichen Woche hieß es dann am Samstag wieder Abschied nehmen. Vollgepackt mit Andenken aus dem Schwabenland ging es früh morgens mit dem Zug wieder Richtung Pessac. Eine anstrengende aber schöne Woche lag hinter uns. Schön wars! Nun bleibt zu hoffen, dass der für das nächste Jahr geplante Gegenbesuch unserer Schwimmer zustande kommt.

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